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Dentulin von Turtistein

famille·CZ·Siebmacher

Blasonnement

W.: Aus Raudnitz an der Elbe, 'wo sie im 16. Jahrhunderte als Zoubek eine der angesehendsten Bürgerfamilien waren, doch schon in der zweiten Hälfte des genannten Jahrhunderts wurde der cechische Name „Zoubek“ (deutsch „Zähnchen* Zub, Zahn) nach der damaligen Sitte oder vielmehr Unsitte latinisirt und der angenehmer klingende Name „Dentulinus“ angenommen, und als solche wurden die drei Brüder Johann, Martin und Veit, die nach zurückgelegten Studien an der Prager Universität, wo sie sämmtlich die Magisterswürde erlangten, sich der Erziehung der Söhne des böhmischen Hochadels gewidmet hatten, um ihrer Verdienste im Erziehungsfache und adeligen Betragens wegen, von Kaiser Rudolf II. mit Majestätsbrief d. d. Prag 1598 Freitag nach Pauli Bekehrung (25. Jänner) mit dem Prädicate „von Turtlstein“ in den Wladykenstand erhoben. — 1628-30 war Heinrich Dentulin von Turtlstein, böhmischer Registrator der böhmischen Hofkanzlei, wohl der Letzte seines Stammes, da weiter von den Dentulin’s keine Rede mehr ist.

Émaux

Meubles

Source : Siebmacher

Armorial de recherche — identification d’armoiries

Sources : Rietstap · Burke · Wikipédia (fr/nl) · Siebmacher · Crollalanza · D’Hozier · Mailhol · Rolland · armoriaux régionaux et registres de 1696

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