Teurwanger
famille·AT·Siebmacher
Blasonnement
W.: ' Theurwang, südöstlich von Vorchdorf im Traunviertel, am jenseitigen Ufer des Almflusses und durchaus nicht mit Tegernwang a. d. Isen in Oberbayern zu verwechseln, wird bereits um 992 erwähnt. Zu dieser Zeit gab Graf Arnold dem Kloster Kremsmünster mehrere diesem Stifte entzogene Güter wieder zurück, darunter den Wald von Tyrdina bis Hibersliph, quod nune dieitur Taevrwanch. Der erste, urkundlich bekannte Teurwanger, — sein Taufname ist im Copialbuche von Wilhering unleserlich, — bezeugte am 29. 5. 1279 in der Reihe nach Gottfried von Pernau den Brief, womit, Bernhard, Wichard und Wernhard von Polheim dem Kloster Wilhering ihr Eigenthumsrecht an dem Hofe zu Clendorf überliessen. Er ist zweifellos identisch mit jenem Chunrat Teurwanger, welcher, — wieder neben Dominus Gotfridus de Pernaw, — im Vereine mit seinen beiden Söhnen Otaker und Christanus a0. 1292 einen Lehensbrief des Abtes Christian von Lambach an Helmhart von Wange, dann 1294 einen Erbrechtsbrief desselben Prälaten bezeugte und nach Ennenckl (Starhemb. Extractbuch) noch ao. 1308 am Leben war. — Sein Sohn Christian bezeugte zu Lambach am 29. 6, 1301 als „Dominus Christanus Teuwerwangarius“ den Brief, durch welchen der vorgenannte Abt Christian dem Heinrich Zota einen Hof in Mosthal verlieh, und kommt weiterhin nicht mehr vor. Auch Otaker ist seit dem Jahre 1294 verschwunden. Er wird wenigstens als Teurwanger nicht mehr genannt, kann aber immerhin ein und dieselbe Person mit jenem Otaker von Egenberg in der Pfar