Hauseck
famille·AT·Siebmacher
Blasonnement
W.: W.: Von roth und # getheilt. Auf dem geschlossenen Helm zwei roth und # tingirte Hörner. Uraltes einheimisches Herrenstandsgeschlecht, das im 12. Jahrhundert auf seinen Schlösser und den vormals bestandenen Ortschaften Oberund Niederhauseck lebte, nunmehr jedoch längst erloschen ist.. „Berengerus de Hausekke, ministerialis Austriae, wird in einem Lehenbriefe des Heinrich Bischofs zu Regens- DER NIEDERÖSTERREICHISCHER burg, anno 1142 über einige Grundstücke an der Ybbs gelesen. Otto v. H. war in eine langwierige Streitsache wegen eines Waldes in Ybbsitz mit dem Stifte Seitenstetten verwickelt, welche Herzog Leopold VII. 1201 zu Gunsten des eben genannten Klosters entschied. Friedrich von H. und dessen gleichnamiger Sohn werden als Zeugen in einer Urkunde aufgeführt, mit der Sybotho, Herr von Zelking einige Einkünfte zu der St. Leonhardskirche in Ruprechtsdorf anno 1265 verschaffte. Friedrich von H. und dessen Ehefrau Elisabeth waren Wohlthäter des Stiftes Mölk; so schenkte dieser am St. Colmanstag 1286 dem vorgenannten Stifte ein Lehen in Sprinzbach, weiter am Lichtmesstag 1287 vier Bauerngüte zu Gravendorf, verschaffte endlich drei Höfe und vier Lehen gleichfalls zu Grafendorf zu einer ewigen Lichtstiftung bei dein Hochaltare der Stiftskirche St. Peter und Paul, worüber der Vermächtnissbrief gegeben ist zu Haugeck an unser lieb Frauen Tag zur Kündigung 1302; dessen Witwe Elisabeth schenkte 1307 dem Stifte Lilienfeld einen Weingarten. Gertrud (die Enkelin Friedrichs) war mit O