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Blazon
W.: Im Schilde aufeinem quer gelegten Aste ein sitzendes Eichhorn, rechte gekehrt. (Taf. 2.) Eines von dem 7 mährischen Dynastengeschlechtern; nach seinem gleichnamigen Stammsitze sich nennend, welcher bis 1547 in seinen Händen blieb. Nach verschiedenen Gütern nahm das Geschlecht in slavischer Art Beinamen an, welche in vielen Fällen bekannter waren, als der eigentliche Geschlechtsname; so namentlich finden sich öfter die Namen Üernohorsky v. Boskovic (von Cerna hora) und Svojanovsky von Svojanov). Wie der Name, so wurde auch ebenso das Wappen geändert und verschieden geführt. In Schlesien erscheint zuerst 1322 Peter v. B. unter den Zeugen des Vergleiches zwischen Herzog Heinrich VI. von Breslau und seinem Eidam Herzog Konrad von Namslau. 1477 macht König Matthias von Ungarn und Böhmen kund: dass Herzog Wenzel v. Ratibor seinen Antheil an Bauerwitz ec. p. (Kr. Leobschütz) an Johann von Cimburg verpfändet habe, der genannten Antheil dem Heinrich v. Boskovic und Cernahora vermachte, Als Heinrich starb, beerbten ihn seine Brüder Dobes und Benes und erhielten hierüber eine königliche Bestätigung; 1495 überträgt Benes v. B, alle seine Rechte auf das Jungtrauenkloster zu Ratibor, welches bis zu seiner Aufhebung 1810 diesen Besitz behielt, Das Geschlecht erlosch im Mannesstamme 1597. 30. 4, Die beiden Erbtöchter verheiratheten sich in das fürstliche Haus Liechtenstein (erloschene ältere Linie), in dessen Wappen das Geschlechtswappen Boskovic aufgenommen wurde (ef. Th. II, 8. 75, T. 48).
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