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Flacheneck
family·AT·lenient_de·Siebmacher
Blazon
W.: I. Ein Schräglinks- Balken. (Nach dem Siegel Chunrat’s von Fl. an dem Verkaufsbriefe Heinrich des Preuhafen an Weinmar den Teurwanger d. d. 7 8. 1362 im ehem. Archiv zu Garsten, jetzt im bischöfl. Consistorial-Archive zu Linz). — IL. Ein zweimal gespaltener Schrägbalken (N. 8. erloschene bayerische Geschlechter). Die Flachenecker sind ein altbayerisches Geschlecht, kommen 1333 in Urkunden zu Formbach, 1355 in solchen zu Hohenwaldegg vor, erscheinen nicht viel später als passau’sche Ministerialen, und gleichzeitig im Traunviertel Oesterreichs ob der Enns angesessen, wo sie, gemeinsam mit den Haslauern, die Veste Grünburg an der Steyr besassen, die sie an Haug von Falkenstein verkauften. Aber schon d. d. Wien 5. 4. 1891 überliess dieser wieder die vorgenannte Burg dem Herzoge Albrecht zu Oesterreich. Viel früher jedoch sind die Flachenecker im Machlande heimisch gewesen, wo sie vielleicht ihren Anfang genommen haben mögen und in zahlreichen Urkunden, besonders jenen des Klosters Baumgartenberg, auftraten. 0 Am 31. 1. 1209 bestätigte T,eopold VIL. Herzog zu un erreich, dem Kloster Baumgartenberg dessen Besitzer darunter einen von Herbordus de Flachenecke her- 31; a Weingarten in Radendorf. — Godeschaleus de Be enekke steht in einem Tauschbriefe des Stiftes Wilun an Albero von Hohenstein 1281 unter den Zeugen, Ch ‚führt als solcher in dem Lehenbriefe Heinrichs des v uenringer von Weitrach an den „Rech“ über die halbe este Luftenberg 1285, — dann in dem Briefe Heinrichs yon Walsee
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