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Bünau EI
family·DE·lenient_de·Siebmacher
Blazon
W.: Vor sich hingekehrter Löwenkopf, aus dessen geöffnetem Rachen eine halbe (heraldische) Lilie, gleich einer dreitheiligen Zunge, hervorgeht. ‚Surgkhausen. (Taf. 6).‘ Burghausen, Burehhausen. Ueber dieses kleine, selten hervortretende sächsische, von mir zuerst in die heraldisch-genealogische Litteratur eingeführte Geschlecht ist im Wesentlichen das Wappenbuch des ausgest. Adels der Provinz Sachsen 8. 29 zu vergleichen, wo auch sgei- ner einstigen Begüterung in Anhalt gedacht ist. Zu der anhaltischen Linie, die um die Mitte des 18. Jahrh. erloschen sein wird, gehört u: a. auch der v. B., welcher gegen Ende des 16. Jahrh. mit Anna Benigna v. Schilling, Tochter des F. Anhaltischen Oberhauptmanns, Hofund Kammerraths zu Köthen Jobst v. S. auf Kleckwitz und Löberitz verehelicht war. Der Name seines Gutes ist nicht bekannt. Lorenz v. B. besass 1615 ein Freihaus und einen Hof zu Reuschlitz, den er 1619 an Hans v. Kreytzen verkaufte. Eine kurze (ob zuverlässige?) Genealogie der v. B. findet sich in der auf den 1675 verst. Obersten Bernhard Friedrich v. Schierstedt, dessen Mutter eine geb. v. B. war, gehaltenen Leichenpredigt. Schild: Zwei Reihen von je 3 wagrecht stehenden Sternen, darunter 3 Lilien nebeneinander.
Tinctures
Charges
Parsed structure (AST)
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