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Colloredo Gfen. u. Fürsten
family·AT·lenient_de·Siebmacher
Blazon
W.: 1 in Roth ein silbernes mit fünf ER 1, 2) goldenen Sonnen belegtes Andreaskreuz. 2 u. 3 a Gold ein gekr., bärtiges Manneshaupt. 4 in Blau eine Soldene Korngarbe. Helme kommen nicht vor. viele und a. Söhne Asquin, Bernhard und Vicardo (Weikhard) ns geten ebenso viele Hauptlinien. Von diesen ist die ne Linie mit dem 1698 erfolgten Ableben des Be Arie (er wurde als Herr von Staatz und Siebenter = „u. W. W, 1675 in die alten Herrenstandsgeschlechesn.ö. Adels angenommen) bereits ausgestorben. Ihr gehörte an Fm. Rudolf von C., der + 1647 und Hieronymus Frh. v. C., Feldherr im 30 jährigen Kriege als Fm. L. geblieben. Die Bernhardin Linie zerfiel in den Ast zu Mels, jenen zu Mantua und zu Walpersdorf in N. Oe. Der letzteren Linie angehörig war Camillus Graf C. und Wallsee, geb. 17. 9. 1712 (Sohn Johann Bapt. Graf C. mit Mar, Aloisia Gräfin v. Purgstall) Herr der Herıschaften Walpersderf, Hausenbach, Ainödt, Abstorf und Ainzenhof in N. Oe., kk. Kämmerer, geh. Rath und gewes. Obersthofmeister der Erzherzogin Maria Anna. Er erbte 1738 von Maria Josefa, Fürstin v. Montecuccoli, geb. Gräfin Colloredo, als deren Universalerbe, nebst den vorgenannten Herrschaften ihr ganzes bedeutendes Vermögen, wurde auch 17. 1. 738 dem n. ö. Herrenstande einverleibt. Aus seinen beiden Ehen erwuchs ihm zahlreiche Nachkommenschaft. Die Weikardsche Linie tkeilt sich in die fürstl. and in die rudolfinische. Den Fürstenrang für sich und seine männl. Deszendenz nach dem Rechte der Erstgeburt erhielt Gf, Rudolf
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