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Schönauer
family·AT·lenient_de·Siebmacher
Blazon
Analyse this blazonW.: Aufgerichtetes Seeblatt mit links aufwärts gebogenem, einmal verschlungenen, im linken Obereck mit drei Wurzeln endenden Stiel. (Nach dem Originalsiegel „Hainreichs des Schoenawer" an dessen unten näher bezeichnetem Briefe d. d. 19. 5. 1365; Archiv zu Garsten. Dieselben Schilde führten Jakob und Peter die Sch. am 20. 12. 1388; Stiftsarchiv zu Schlierbach. — Die diesem Geschlechte in der Matrikel zugeschriebenen Wappen sind aus der Luft gegriffen.) Die Schönauer treten mit einem Hainricus Schoennawer zuerst auf, der als höriger Bauer der Tegernbacher zu Schönau am Schallenbache, einem Zuflusse der Tratnach, hauste und als solcher am 14. 9. 1284 einen Verkaufsbrief Chunrat des Jüngeren von Hartheim und dessen Hausfrau Agnes v. Tegernbach gegen Kloster Wilhering, dann zu Tegernbach am 15. 3. 1291 einen Schenkbrief dieser Letzteren gegen den Abt Otto v. Monsee, schliesslich am 20. 12, 1293 einen Tausch zwischen der vorgenannten Agnes und dem Abte Chunrat von Wilhering bezeugte. Des Heinrich Sohn scheint lange in Kriegsdiensten, die ihn adelten, auswärts gewesen zu sein, denn erst ao. 1353 kommt er in der Heimath vor; er führt den Rittertitel „Herr“ und hat bereits eine verheirathete Tochter. — Am 3. 2. 1353 wählte Eberhart v. Wallsee, als er von Weichart v. Polheim dessen Antheil am Polheimer Walde erkaufen wollte, wegen des Preises „Herrn Jakob von Schonawe" zum Schätzmann, den er am nächsten 19. September auch den Brief besiegeln liess, durch welchen dieser Handel zum Abschluss
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