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Cavriani
family·AT·lenient_de·Siebmacher
Blazon
W.: Friedrichs gleichnamiger Enkel Cavriani, Freiherr auf Unter-Waltersdorf und Schöngraben (welche Güter Kaiser Ferdinand II. mit Diplom d. d. Wien 14. 10. 1620 zu einer Baronie erhob), wurde d.d. 10. 3.1643 in den Reichsgrafenstand erhoben, brachte die Herrschaften Haus und Pragstein im Machlande durch Vergleich d. d. Prag 26. 9. 1644 für sich und seine Gemalin Elisabeth, Tochter Leonhard Helfried’s ‚- letzten Grafens v. Meggau, von den Meggau’schen Erben durch Ablösung an sich und erlangte 29. 11. 1644 die Aufnahme in den Herrenstand Oe.’s 0. d. E. — Sein Sohn Octavius Carl, 1685 Herrenstands-Verordneter, dann geh. Rath und Inspector der kaiserl, Kammergüter in Oe. o. d. E., vermehrte den väterlichen Besitz durch Kauf der ebenfalls ehemalig Meggau’schen Grafschaft Kreuzen im Machlande und der Herrschaft Arbing, welche Güter, mit Ausnahme von Kreuzen, welches des Octavius Carl Sohn, Johann Ludwig 1:16 verkaufte, auf Franz Carl, Sohn des Leopold Carl Grafen v. ©. übergingen, der die Herrschaft Haus um 1708 an Gundacker Thomas Grafen v. OBERÖSTERREICHISCHER ADEL, Starhemberg abtrat. Von den mit seiner Gemalin Maria Susanna Freiin von Gilleis erzeugten Kindern pflanzten die Söhne Maximilian Guidobald (geb. 1704, 7 7. 10. 1776) dieser die österreichische, Christoph (geb. 1. 4. 1715, t 1783) die böhmische Linie. Maximilian Guidobald verkaufte 1770 Pragstein, den letzten Besitz seiner Familie in Oberösterreich. (H.-M., Landtafel, H., W., N.-S. böhmischer Adel).
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